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ff-ober-olm-jfw-24-h-uebung-moEinen abwechslungsreichen Tag erlebten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bei der „24h-Übung“,

Einen abwechslungsreichen Tag erlebten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bei der „24h-Übung“, das heißt, die Jugendliche sind einen kompletten Tag, rund um die Uhr bei der Feuerwehr. Sie müssen mehrere „Einsätze“ absolvieren, die Fahrzeuge und Geräte danach wieder einsatzbereit machen, Ausbildungsunterricht absolvieren und natürlich auch im Feuerwehrhaus übernachten. Samstagsvormittags wurde das Feuerwehrhaus „bezogen“, die Gruppen eingeteilt, der weitere Ablauf besprochen, die „Einsatzzeiten“ wurden natürlich nicht genannt und das Nachtquartier (Feldbetten) zurecht gemacht. Kurz nach dem Mittagessen kam auch schon der erste Einsatz, „ausgelaufener Gefahrstoff“, im Laufe des Nachmittags folgten weitere Alarmierungen wie „Umgestürzter Baum“ „Auslösung einer Brandmeldeanlage“. Bei den „Einsätzen“ setzten die Ober-Olm Jugendwehr geschickt das um, was sie bei ihren Ausbildern gelernte hatten. Ein besonderes Highlight stand am frühen Abend an, es galt eine vermisste Person aufzufinden. Hierbei wurde die Jugendwehr durch 3 Hunde einer Rettungshundestaffel unterstützt. Die Hundeführerinnen erklärten wie die Hunde ausgebildet sind, auf was sie reagieren, das taktische Vorgehen und vieles mehr, auch wurde hierbei die Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen erprobt. Bei so einem Tag darf natürlich auch Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen, hierzu gab es im Gerätehaus immer wieder reichlich Gelegenheit, denn es soll neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung auch die Kameradschaft untereinander gefördert werden. In den frühen Morgenstunde ertönte das Signal zu nächsten „Einsatz“, ein „Verkehrsunfall“. Zum Abschluss des Übungstages musste noch ein „Fahrzeugbrand“ gelöscht werden. Nach dem Aufräumen im Gerätehaus und Mittagessen gingen die 8 männliche und 3 weiblichen Jungendfeuerwehrmitglieder mit den erlebten Eindrücken einer gelungenen Veranstaltung nach Hause. Jugendfeuerwehrwart Tobias Berg, Manuel Herbert und seine Helfer, unter ihnen auch der Ober-Olm Wehrführer Norbert Becker hatten den Aktionstag optimal vorbereitet, die einzelnen Einsatzübungen wurden realitätsgetreu dargestellt. Der stellvertretende Wehrleiter Michael Rott, bis vor wenigen Jahren noch selbst Jugendfeuerwehrwart in Ober-Olm, machte sich ein Bild vom Ausbildungsstand des Ober-Olmer Feuerwehrnachwuchses.